Kalabrische Küche

Die Küche dieser Region ist stark von den ständigen Eroberern und Besuchern beeinflusst. Die Araber brachten Orangen, Lemonen, Rosinen, Artischocken und Auberginen.


Zisterzienser Mönche brachten der Region landwirtschaftliche Kenntnisse und Methoden der Milchverarbeitung. Die französische Herrschaft durch das Haus Anjou und später durch Napeleon, gemeinsam mit dem spanischen Einfluss, hinterließen Spuren in der Sprache und in der Kochkunst. Das heutige Wort für Kuchen (gatò) kommt aus dem französischen Begriff gateau.


Im Laufe der Zeit hat die Region ihren eigenen Charakter und Küche entwickelt, die auf diesen Einflüssen beruhen. Fisch und Meeresfrüchte beherrschen aufgrund der langen Küstenlinie das kulinarische Angebot. Hier vor allem der Schwertfisch, Garnelen, Hummer, Seeigel, Tintenfisch und andere. Melonen gedeihen in dieser Gegend hervorragend, die Charleston Gray, Crimson Sweet, Cantelope, Tendral Verde, Piel de Sapo und Invernale Giallo werden im gekühlten Macedonia di frutta (Fruchtsalad) oder in Parma Schinken gewickelt serviert.


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